Heute ging's zum höchsten Punkt des gesamten GR10 und darüber hinaus, vorbei am höchsten Berg der französischen Pyrenäen, rauf auf seinen "kleinen Bruder" und zur höchstgelegenen bewirtschafteten Hütte der Pyrenäen.
Im heutigen Refuge hatte ich Halbpension gebucht, plus Lunchpaket togo für den nächsten Tag. Ich weiß nicht, ob es an mir liegt, aber irgendwie werde ich bei den Portionen hier nicht so richtig satt 🙁 Obwohl von den Preisen her, würde ich es eigentlich schon erwarten, aber ok…ist ja auch ziemlich weit vom Schuss… Lunchpaket… naja….alles besser als gar nichts 🙂
Die Nacht war ziemlich warm im Mehrbettzimmer, ich war einer der ersten beim Frühstück… 😀 und habe mir so alles mögliche oral verabreicht 🙂
Cool, entgegen der Erwartung war die Sicht weitgehend frei 🙂 Dann nix wie los…ich weiß nicht, ob es am Müsli lag, welches ich mir heute zusätzlich zugeführt hatte.. oder habe ich das falsche Tütchen Pulver geschluckt? 😉 Wohl ersteres, gepaart mit einigen Adrenalin-Schüben beim Gedanken bald am höchsten Punkt des GR10 anzukommen, haben mich teilweise hoch rennen lassen …Wenn ich jetzt noch dran denke…. wow… Angekommen auf 2734 Meter Höhe, habe ich es wie einige Andere gemacht, meinen Rucksack ausgezogen und habe den "petit Vignemale", der kleine Bruder vom höchsten Berg der französischen Pyrenäen (auf den "Großen" geht's aber nur mit entsprechender Ausrüstung rauf), bestiegen – rauf auf 3032 Meter Höhe – höher geht es mit Schuhen glaube ich in den französischen Pyrenäen nicht mehr. Danach ging es runter zur höchstgelegenen bewirtschafteten Hütte der Pyrenäen und anschließend weiter Richtung Etappenziel, welches noch über 15KM und ca. 5,5 Stunden entfernt war.
Vorbei ging es an nicht so scheue Murmeltiere und Schafen, die sich auf den Restschnee-Feldern abkühlten. Bei einem kleinen Päuschen kam auf einmal Daniel, er hatte beim gleichen Refuge übernachtet, nur nicht drin, sondern im Zelt. Wir haben uns seit einer Woche nicht gesehen und hatten einiges auszutauschen. Er ist heute noch etwas weiter gelaufen zu einem Zeltplatz. Ich habe heute überraschender Weise ein Einzelzimmer bekommen, sollte ein Mitarbeiter Zimmer sein. Klein, aber mein für eine Nacht 🙂 Uuuund ich bin heute sogar satt geworden – Dieses Refuge hatte genügend Reserven 🙂








Hallo Kläner,
auch wenn ich nicht immer kommentiere, lese ich doch fleißig was Du erlebst. Auf dem Foto bei 3032 m schaust Du so richtig zufrieden und stolz aus der Wäsche. Weiter so und uffbasse, gell.
gvlg
Wer ist hier die Kläne? 😉 😀
Ja, war ein schönes Gefühl dort oben angekommen zu sein 🙂
Guten Morgen Bruderherz. Du kannst stolz auf dich sein. Hut ab…wunderschöne Bilder. Ich hofffe dir geht es gut . Ich wünsche Dir viel Kraft und Glück auf deinem weiteren Weg .GLG Reinhilde 🙂
Hi Schwesterherz,
wenn ich sehe, wieviel ältere Leute hier in den Pyrenäen rumlaufen, nehme ICH den Hut ab 😉 Kraft und Glück kann ich gut gebrauchen, merci 🙂