Die Nacht in Mehrbettzimmer war eigentlich ganz ok, obwohl es ziemlich voll war. Ich war der Erste, der aus den Federn ist, so gegen 05.30h und demnach beim Frühstück alleine – das ist schön, wenn man in Ruhe frühstücken kann 🙂 Der Essensraum war aber nicht in der Gite, sondern im oberen Ortsteil, wo die Betreiber wohnen – das sollten die einzigen beiden Personen sein, die noch in dem Ort fest wohnen.
Viertel nach 7h ging es dann für mich los. Als ich an Daniels Zeltplatz vorbeikam, war dieser schon weg. Ich habe ihn den ganzen Tag auch nicht gesehen, er wollte auch noch weiter als ich laufen, bis zu einem Refuge. Ich bin nach 9 Stunden und einigen Pausen an meinem Etappenziel angekommen – der Cabane du Trapech du Milieu. Ob ich drin schlafe oder Im Zelt weiß ich noch nicht. Internetempfang habe ich keinen.
Die Strecke heute hatte zwar nur 15,5 Km, aber dafür 2 Aufstiege, von 990 auf 1811 und dann runter auf 1100 und wieder hoch auf 1821, dann nochmal runter auf 1550 Höhenmeter. Ich musste meine Füße heute wieder aus den Schuhen befreien, nass waren sie zwar nicht mehr, aber Schweissfeucht und die Blasenstellen habe unangenehm gescheuert. Ausserdem hatte ich das Gefühl, die Füße brauchen etwas mehr Freiraum und Luft.
Heute lagen viele Hütten auf dem Weg, in einer habe ich eine längere Essenspause gemacht. Echt komisch, wenn man 100 Meter Wegstrecke vor einer Cabane ist, man sie aber nicht sieht. Bei der Cabane zur Mittagspause tauchte das Dach hinter einem Hügel erst bei ca. 50 Meter davor auf. Die Hütte war eigentlich ganz ok, hat mir noch besser gefallen als die bei der ich zum Etappenziel angekommen bin (die mit dem roten Dach). Werde aber wohl heute doch in der Hütte schlafen und nicht um Zelt.
Heute ist eine Schlange vor mir über den Weg gekrochen, bis ich meine Smartphone Kamera klar hatte, war sie aber schon weg.







