2. Tag

Die Nacht im Wald am Bach war schon spannend. Abends, es war noch hell, bin ich kurz aus dem Zelt und dachte ich sehe nicht richtig. Ca. 60m entfernt lief jemand mit weißem Hemd rum, ich dachte erst an einen Spaziergänger mit Hund. Als ich dann mal meine Brille aufsetzte, sah ich keinen Hund. Eher einen Rucksack. Es war ein junger Mann, ich weiß nicht ob er mich auch sah. Später sah ich, dass es eine Gruppe von jungen Leuten war, die sich dort wohl auch breit machten…Na dann… Alles ok 🙂

Der Wecker klingelte zwar wieder schon um 4.30h (lange Zeit dachte ich, das Geräusch kommt von den Jungs, hörte sich irgendwie anders an :-)) Aber da es noch so dunkel war und ich auch nicht so viel Lärm machen wollte, schlief ich weiter bis 6.00h. Dann aber fix gegen 6.45h los durch das Lager der Gruppe, das direkt am Zuweg zum GR10 lag. Es gab nur ein Zelt, die anderen schliefen auf Matten in Schlafsäcken. Alle waren noch in Reich der Träume.

Heute gab's weniger Nebel, aber auch keine Sonne – schön zu laufen. Heute waren es auch wieder etwas über 20 km. Der Anfang war der anstrengenste Teil, insgesamt zwar kein Spaziergang, aber kam mir leichter als letztes Jahr vor.

Die Zahnradbahn habe ich nicht gut fotografieren können, in meinem Blog vom letzten Jahr gibt's bessere Fotos pyrenaeen-gr10.hauptsache.info/

Plötzlich stand ein Pferd auf dem Flur… ähh… Weg….Wir haben uns kurz unterhalten, dann ist es eine Zeit vor mir her gelaufen, dann zur Seite gegangen. Es laufen hier momentan viele frei rum.

Das sind echte Mountain Biker.. Schieben ihre Bikes solche Wege hinauf um irgendwo anders wieder herunter zu heizen…Und dann gibt's da noch die Trailrunner, die rennen den Berg hoch und wieder runter.

Ich habe mich heute entschieden meinen Trolley zu entsorgen, weil der Umbau immer einiges an Zeit bedarf und ich dann doch irgendwie faul dazu bin, ich nicht genau weiß, wann ich wieder zurückbauen muss aufgrund der Wegverhältnisse, ich gesehen habe, dass das Plastikgewinde schon gelitten hat und nicht zuletzt, komme ich mir damit hilfloser gegen die Hunde vor, die offene Grundstücke bewachen und einen noch auf der Straße bellend verfolgen… Da habe ich lieber 2 Stöcke in der Hand 🙂

Heute habe ich am Etappenziel auf einem Campingplatz eingecheckt, soweit so gut 🙂

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